Sehenswürdigkeiten

Trotz einer ereignisreichen Geschichte, ist Koprivnica eine Stadt, wo viel von der kultur-historischen Bauerbschaft erhalten geblieben ist. Diese Stadt und die Bauerbschaften ziehen immer mehr Touristen und Besucher an. Die ganze Altstadt ist, in der Tat, ein einheitliches Denkmal.

 

Innerhalb der alten militärischen Fortifikationen befinden sich wertvolle Bauten, die sich entlang der Ester Straße und des Platzes des Dr. L. Brozoviæ erstrecken. Da gibt es die Gemeinde Kirche des St. Nikolaus, die höchstwahrscheinlich auf den Fundamenten der mittelalterlichen Franziskaner Kirche gebaut worden ist. In der heutigen Form wurde sie im Jahre 1657 gebaut. Sie wurde gründlich neu ausgestattet und umgebaut im Jahre 1892. Die innere Ausstattung ist aus der näheren Vergangenheit. An den Außenwänden befinden sich Denkmal-Plaketten an drei bekannte Koprivnicaner. Mitte des 18. Jh. neben der Kirche, wurde ein Pfarrerhof im Barockstil gebaut (er sieht heute genauso so aus wie im Jahre 1779). An der Wand, die zum Park schaut, befindet sich eine seltene Stella (Friedhofdenkmal) aus dem Jahr 1608.

 

Der Franziskaner Kloster und die Kirche des St. Anton von Padua schildert eine sehr lange Geschichte der Franziskaner Ordens in Koprivnica (sie kamen schon gegen 1290 hierher). Der im Barockstil erbaute Kloster, der sich an das aus Erde errichtetem Mauerwerk gelehnt hatte, hatten die Franziskaner schon zwischen 1675 und 1685 verfertigt. In der Kirche des St. Anton ist der Barock Inventar besonders wertvoll, als auch die daneben ausgebaute barocke Kapelle des St. Salvatore. Innerhalb der alten Fortifikationen sind die sakralen Pfeiler sehr wertvoll und die kann man im Park des Dr. L. Brozoviæ besichtigen.

 

Von den vielen anderen säkularen Bauten besonderes Interesse erweckt das alte Rathaus (früher Gerichtshof und heutzutage das Museum von Koprivnica). Dieser einstöckige Bau wurde nach dem großen Feuer in der Stadt im Jahre 1736 gebaut. Das heutige Stadt Museum befugt über einige wertvolle Sammlungen unter denen die archäologischen und ethnographischen Sammlungen ragen hervor. Zwischen dem Museum und dem Franziskaner Kloster befindet sich ein ruiniertes Bürgerhaus, gebaut im Barockstil, mit einem sonderartig gebauten Giebel. Gegenüber, auf der anderen Seite der Straße, ist das Haus der Brüder Malanèec. Gegenwärtig wird im Haus eine Sammlung bürgerlicher Möbel und Einrichtungen als Ausstellung des Museums zusammen getragen und vorbereitet.

 

Auf der östlichen Seite der Ester Straße befinden sich in der Nähe der Kirche des St. Nikolaus ein paar wertvolle barocke und historistische Häuser und Paläste. Hier zuerst als das wichtigste scheint der Stadtpalast zu sein, der im Jahre 1765 gebaut wurde. Da ist das Haus der Familie Sulimanoviæ, in dem das städtische Museum gegründet worden war und über dessen Eingangstor sich die Wappen der Stadt Koprivnica eingehauen befinden. Die anderen Häuser stammen aus der Zeit nachher – meistens sind das historistische und sezessionistische Paläste der Jahrhundertwende. Eine Sehenswürdigkeit ist das Haus der alten Apotheke „K crnom orlu“ (beim schwarzen Adler); dann gibt es auch das sezessionistische Haus Jeliæ und andere in der Nähe. Aus der Periode des Historizismus stammt auch das Feuerwehrgebäude in der Frankopanska Straße (im pseudomaurischen Stil gebaut).

          

Für Besucher ist das Zentrum der alten, unteren Stadt, das meist interessanteste – heutzutage sind da die Zrinski, Jelaèiæ und Florian Plätze. Hier kann man eine Sammlung von (meistens) einstöckigen Häusern sehen, die in verschiedenen Stilen gebaut wurden – vom Barock bis zur Sezession. Das neue Rathaus, das auf dem Zrinski Platz dominiert, stellt einen wertvollen Bau dar. Der Grundstein wurde im Jahre 1856 von dem Banus J. Jelaèiæ selber gelegt und da befand sich eine Grundschule bis zum Jahre 1892. Seit jenem Jahr dient dieses Gebäude als Rathaus. Vor dem Rathaus kann man das bekannte Denkmal dem Fahrrad sehen. Von den übrig erhaltenen Barock Bauten, soll das einstöckige Haus an der Ecke von Zrinski und Jelaèiæ Platz erwähnt werden, wie auch zwei Bauten im Fachwerkstil im ersten Stockwerk – das sind die Gebäuden des Bierhauses (mit offenen Arkaden im Erdgeschoß, dessen Innen von bekannten Künstlern aus Koprivnica geschmückt und eingerichtet worden ist) und die Villa Parva. Von den historistischen Gebäuden (überwiegend aus der architektonischen Atelier Carnelutti) ragen im ersten Platz hervor: der Palast der Koprivnica Stadtsparkasse (Galerie Koprivnica) und die Stadtbibliothek und Leseräume „Fran Galoviæ“. Ein paar wertvolle historistische Bauten befinden sich auf dem Jelaièiæ Platz, von denen man das Bauwerk der Hochschulen zu Koprivnica hervorheben muss, wie auch das ehemalige Hotel „Križ“ (Kreuz). Auf dem Florian Platz gibt es auch einige einstöckigen und ebenerdigen Bauten, meistens aus der Epoche des Historizismus, die alle um die Jahrhundertwende gebaut worden waren.  

 

In der Seidenstraße (Svilarska ulica), die parallel zum Zrinski Platz verläuft, befindet sich eine Synagoge. Dieses Gotteshaus erbaute die  zahlreiche Judengemeinde im Jahre 1875. Das Gebäude wurde von dem ruhmreichen Architekten Slavko Löwy im Jahre 1937 renoviert und aufgefrischt. Neben dem Hauptstadtplatz, auf den Überresten der Mauerwerke und Schanzen, wurde der berühmte Stadtpark gelegt. Seine Erstplanung und Legung datiert man im Jahre 1856, doch an dem heutigen Aussehen des Parks hatte die größte Einwirkung am Ende des 19 Jh. der Stadtgärtner Dragutin Ruhl. Der hölzerne Pavillon aus dem Jahre 1896 ist das Werk des Tischlers Antun Rogina. Im Park befindet sich auch die wohl sehr bekannte Skulptur des Bildhauers Josip Fluksi, Namens“ Buðenje“ –Erwachung. Der Stadtpark zu Koprivnica gehört zu den schöneren in nördlichem Kroatiens.

 

Von den alten bauten in der Nemèiæ Straße soll man das alte bürgerliche Barockhaus (Baujahr vor 1772) unter die Lupe nehmen, wie auch das Gebäude des Koprivnica Untergespanschaft (ein Werk des Carnelutti am Ende des 19 Jh.). Da ist auch das ebenerdige historistische Haus (mit den schönst geschmiedeten Zaun der Stadt) und das, aus dem Biedermeier Epoche stammende, Ebenerdhaus (worin der Schriftsteller Antun Nemèiæ Gostovinski gelebt hatte). Neben den aus der Historizismus Ära stammende Häusern der Verkaufsleute, auf dem Platz der Jugend (Trg mladosti) – wo sich einst der Viehmarkt befand - ragt der Bau des alten Gymnasiums zu Koprivnica (aus dem Jahre 1908) hervor und das Gebäude Domoljub (ein großer Saal aus dem Jahr 1919). Neben dem Park, in der Nemèiæ Straße, befindet sich die orthodoxe Kirche der Heiligen Drei (Barockstil aus dem Jahre 1794).

 

 Von den übrigen Bauten berühmt ist das Stadtkrankenhaus (gebaut zwischen 1873 und 1875) in derer Nähe die Kapelle des Heiligen Florians steht (die sich früher auf dem Florian Platz befand und hier im Jahre 1892 umgebaut wurde). In der Starèeviæ Straße (in der Nähe der Firma Podravka) liegt die bekannte Kapelle der trauerden Muttergottes aus Grantul (1737). In der Starigradska Straße befindet sich der Bau der alten Schlächterei – heutzutage das Museum der Nahrungsmittelindustrie „Podravka“. Die städtischen Friedhöfe sind reich an wertvollen Denkmälern und Grabsteinen, besonders der Katholische und Jüdische. Am Ende soll in dem westlichen Stadtteil liegende Wohlfahrtskirche der seligen Jungfrau Maria, gebaut um 1700, erwähnt werden.